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5 Wege, wie du dein Immunsystem unterstützen kannst

Veröffentlicht am:
February 10, 2022
Autor:
Marleen

Wusstest du, dass bis zu 80 % deiner Immunzellen im Darm produziert werden? Er ist also aktiv daran beteiligt, Viren und Eindringlinge zu erkennen und zu bekämpfen. Für dein Wohlbefinden ist es daher umso wichtiger, deinem Darm etwas Liebe zu schenken.

Wie du das am besten machst, verraten wir dir hier.

 

1. Der “Schönheitsschlaf”

 

Ein erholsamer Schlaf funktioniert wie ein Reset für deinen Körper. Du tankst neue Energie und Erfahrungen, die du am Tag gesammelt hast, werden vom Gehirn verarbeitet. Doch auch für unser zweites Gehirn, nämlich den Darm, ist Schlaf wichtig. Denn: Das Immunsystem wird maßgeblich vom Schlaf beeinflusst, da in dieser Zeit wichtige Zellerneuerungsprozesse stattfinden. Wenn eine Person an Schlafmangel leidet, werden Entzündungsprozesse imKörper gefördert. Versuche, mindestens 8 Stunden pro Nacht zu schlafen. Mache dir aber keinen Druck, sondern integriere eine für dich individuelle Abendroutine, die dich entspannen und besser schlafen lässt. Ein paar Kerzen, Entspannungsmusik und ein gutesBuch, statt Handyscrollen, sind simple, aber effektive Sleeping-Hacks.

2. Die Kraft der Mikroben

 

Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die in deinem Darm angesiedelt sind und bei derVerdauung unterstützen. Zu ihnen gehören beispielsweise die Laktobazillen und Bifidobakterien. Damit diese ihren Job leisten können und ausreichend vorhanden sind, ist es förderlich, Probiotika über die Nahrung aufzunehmen. Vor allem liefern fermentierteLebensmittel, wie Sauerkraut oder Joghurt, Bakterien von der guten Sorte. Probiotika können bei Verdauungsbeschwerden helfen und sorgen somit für ein entspanntes Bauchgefühl.Wenn du eine balancierte Darmflora hast, können schlechte Bakterien und Pathogene besser verdrängt werden. Unterstütze deine Mikroben zusätzlich mit einer vielfältigen und vitaminreichen Ernährung für einen starken Immunboost! Starten kannst du zum Beispiel mit Kombucha in Bio-Qualität mit den besten Zutaten. Schau doch mal hier: Kombucha-Mix

 

3. Eat the rainbow

 

Eine einfache Regel, die leicht zu merken ist: Nutze die Vielfalt an Obst und Gemüse in denRegenbogenfarben und integriere sie in deinen Speiseplan. So gehst du sicher, dass deineAbwehrkräfte all die Bausteine bekommen, die sie brauchen. Du weißt bestimmt, dass zumBeispiel Vitamin C ein wichtiges Antioxidant ist und bei Erkältungen hilft. Du findest es in frischem Gemüse wie Paprika und Brokkoli, Zitronen und Blaubeeren. Achte zudem auf eine gute Fettsäure-Zufuhr aus frischem Fisch und Avocado, hochwertige Proteinquellen aus Bio-Eiern sowie langkettige Kohlenhydrate aus Quinoa und braunem Reis.

4. Spazier‘ den Stress weg

Ein Spaziergang im Wald, am Strand oder nur einmal kurz um den Block: Spazieren tut nicht nur der Seele gut, sondern auch deinem Immunsystem. Bei regelmäßiger Bewegung stärkst du deine Abwehrzellen und regst dein Herz-Kreislauf-System an. Außerdem wird die VitaminD-Synthese durch Sonnenlicht angekurbelt, welche für dein Immun- und Hormonsystem wichtig ist. Du kennst es wahrscheinlich auch: In der Mittagspause ein paar Schritte an der frischen Luft gesammelt und schon fühlst du dich frischer und erholter. DerSauerstofftransport zum Gehirn wird angeregt, wodurch wir wieder neue Kraft gewinnen.

 

Gut zu wissen: Eine Studie von über 1000 Personen hat gezeigt, dass schon ein 20-minütigerSpaziergang an mindestens 5 Tagen in der Woche das Erkältungsrisiko um 43% senkt!

 

5. Die Kraft der Atmung

Wusstest du, dass unser Darm mit unserem Gehirn und dem Nervensystem immer in Kontakt steht? Vielleicht hast du schon einmal von der Darm-Hirn-Achse (Gut Brain Axis) gehört. Sie beschreibt das Kommunikationssystem zwischen dem Enterischen Nervensystem (ENS), das im Darm sitzt, und unserem Gehirn. Hier spielt vor allem der Vagusnerv eine wichtige Rolle:Dieser sorgt für Entspannung, Ruhe und ist an der Regulation unserer Verdauung beteiligt.Auch wenn wir hungrig oder satt sind, wird es vom Vagusnerv aus signalisiert. Dieser besteht nämlich aus über zehntausenden von Nervenfasern und ist vom Stammhirn ausgehend mit den meisten unserer Organe verästelt. Sind wir dauerhaft gestresst, auch wenn wir uns garnicht in gefährlichen Situationen befinden, werden vermehrt Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet, wodurch wir in den „Fight-or-Flight-Modus“ geraten und Verdauungsprozesse herunterfahren. Das Tolle ist: Du kannst deinem Darm und somit auch deinen Gedanken aktiv vermitteln, dass du dich entspannen darfst. Neben Yoga, Meditation und aktiver Muskelrelaxation kannst du hierfür eine besondere Atemtechnik ausprobieren, die sich „BoxBreathing“ nennt. Und so funktioniert das Ganze:

 

Setze dich aufrecht und gerade hin. Schließe deine Augen und lege eine Hand auf deinenBauch und die andere auf deine Brust, damit du deine Atmung fühlen kannst.

 

1. Atme für 4 Sekunden ein.
2. Halte die Luft für 4 Sekunden an.3. Atme für 4 Sekunden aus.
4. Halte die Luft für 4 Sekunden an.

 

Der US-Soldat Mark Divine hat diese Übung während seiner Ausbildung bei den Navy Seals erfunden, was ihm zu mehr Ruhe und Gelassenheit verholfen hat. Probiere sie doch selbstmal aus und spüre, wie sich dein Nervensystem durch tiefes Atmen entspannt.

Autor

Marleen

Ökotrophologin
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